Posaunenchor Plüderhausen

Geschichte

 

Als Heinrich Müller kurz nach dem Krieg aus der Gefangenschaft kam, ging er daran sein Versprechen einzulösen und nur noch zur Ehre Gottes zu blasen. Es stand für Ihn der Entschluss fest, einen Posaunenchor zu gründen, was in der Zeit kurz nach dem Krieg nicht so einfach war. Man brauchte geeignete Bläser dazu und Instrumente waren auch nur sehr schwer zu beschaffen.


Heinrich Müller ließ sich nicht abschrecken, um sein gestecktes Ziel zu erreichen. Als Beispiel sei die Beschaffung des ersten Basses von Hans Greiner zu erwähnen, den ein Kriegskamerad von Heinrich Müller in Karlsruhe besaß. Da Geld damals keinen Wert hatte, wurde man sich für zwei Zentner Weizen und einige Liter Schnaps handelseinig. An Ostern 1947 spielten fünf Bläser das erste Mal öffentlich auf dem Friedhof beim Frühgottesdienst. Durch seine unermüdliche und umsichtige Art wuchs der Chor unter seiner Stabführung in den kommenden Jahren schnell zu einem stattlichen Klangkörper heran, der sich auch an gehobene Literatur heranwagte. So wurde 1957, zur Einweihung der renovierten Kirche, das  “große Halleluja” mit Solotrompeten von G. F. Händel geblasen.


Durch einen genialen Einfall füllte man die immer sehr strapazierte Kasse von Wilhelm Härer, der nach seinem Eintritt in den Chor zum Schriftführer und Kassier gewählt wurde, auf. Man startete 1956 eine groß angelegte Altmaterialsammlung. Alle waren mit ganzem Einsatz dabei, und so kamen 15 Tonnen Altmetall und viele alte Kleider und Lumpen zusammen. Damit konnten die Noten, die Reparaturen der Instrumente und noch ein neuer Kaiser-Bass, den größten, den es gab, bezahlt werden.


Heinrich Müller leitete den Chor bis 1972 und übergab dann die Stabführung an Gottlob Breitenbücher.


Gelungene Wochenendfreizeiten auf der Burg Beutelsbach, in Nürnberg, Konstanz und in der Pfalz, trugen dazu bei, dass sowohl die musikalische als auch die kameradschaftliche Seite gewachsen sind. Dadurch gab es einen “guten Ton” zwischen den Älteren und den nachwachsenden Jungbläsern. Auch Bläserfreizeiten des EJW wie Kapf, Schmie, Unterjoch und Campingdienst am Gardasee wurden gut besucht.


Im Jahr 2005 übernahmen Johannes Schopf und Joachim Schurr die Leitung des Chores. Gottlob Breitenbücher wurde am 30.10.2005 im Rahmen eines Festgottesdienstes feierlich verabschiedet.


Die Aufgabe bleibt allerdings die Selbe: der Posaunenchor spielt weiterhin zu Gottes Lob und Ehre und soll sich zudem musikalisch weiterentwickeln, wobei die angestrebte Weiterentwicklung zum einen durch die Beibehaltung älterer Musik als auch durch das Blasen moderner Popularmusik erreicht werden soll.

 

 

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01.10.2017

Sonntag, 01.10.2017

Am Sonntag, 01.10.2017 ist kein Turm- und Ständchendienst. Ein schönes freies Wochenende.   mehr




 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

Gästebuch

Susanne Breitenbücher
18.10.2017 02:12:00
Als Gottlob hier noch den Laden unter seine Aufsicht hatte, hat es mir noch gefallen. Jetzt ist es nur noch ein billiger Ableger.
Gruß
Susanne
Lukas
17.04.2015 10:08:03
echt schöne homepage. besonders der aktuelle bericht über das probenwochenende mit dem video.
außerdem ein schönes plakat für die feierstunde!
Thomas Härer
21.02.2015 18:45:20
Hallo wollte mich als ERSTER GAST hier eintragen.Bin gespannt, WER folgt und WAS Zusagen hat?